Das Schuljahr 2025/26 markiert einen Meilenstein in der bayerischen Schullandschaft: Erstmals seit der Reform stellen sich unsere Absolventinnen und Absolventen den Anforderungen des neu strukturierten G9-Abiturs.
Um dieser besonderen Herausforderung mit der nötigen Souveränität zu begegnen, setzte die Fachschaft Mathematik auch in diesem Jahr auf bewährte Konzepte – und ergänzte diese um innovative Formate.
Intensive Simulation: Das Mathe-Camp
Am 24. April 2026 verwandelte sich die Aula des Comenius-Gymnasiums in ein Zentrum mathematischer Höchstleistung. Nahezu die gesamte Jahrgangsstufe Q13 versammelte sich zu einem intensiven Vorbereitungsnachmittag unter der bewährten Leitung von StD Michael Giglberger, OStR Jörg Stadlinger und OStR Georg Feicht.
Nach einer einführenden Information über die spezifischen Neuerungen des Prüfungsformats – von der zeitlichen Taktung bis hin zum Einsatz der zugelassenen Hilfsmittel – tauchten die Schülerinnen und Schüler direkt in die Praxis ein. Das Herzstück bildete die Bearbeitung einer vollständigen Musterprüfung. Besonders wertvoll erwies sich dabei die flexible Gestaltung des Nachmittags: Während ein Teil der Q13 unter realistischen Bedingungen die Einzelarbeit erprobte, nutzten andere die Gelegenheit, komplexe Fragestellungen im kooperativen Austausch in Kleingruppen zu lösen. Die anwesenden Lehrkräfte fungierten dabei als Mentoren, die jederzeit für individuelle Fachfragen und strategische Tipps zur Verfügung standen.
Premiere für den „Mathe-Monday“
Um der Bedeutung der eigenverantwortlichen Vorbereitung noch mehr Raum zu geben, initiierte die Fachschaft in diesem Jahr erstmals den „Mathe-Monday“. An insgesamt drei Terminen öffnete die Schule jeweils montags von 08:00 bis 13:00 Uhr exklusiv ihre Kursräume.
Dieses neue Format bot den angehenden Abiturienten eine professionelle Arbeitsatmosphäre jenseits des regulären Stundenplans. Das Konzept der „betreuten Eigenverantwortung“ ging voll auf: Die Schülerinnen und Schüler feilten in ihrem eigenen Tempo an vergangenen Abituraufgaben, konnten jedoch bei „hartnäckigen“ Rechenwegen oder Verständnisfragen unmittelbar auf die Expertise der anwesenden Mathematiklehrkräfte zurückgreifen.
Mit Zuversicht in die Prüfungen
Diese gemeinsamen Trainingstage haben nicht nur das Fachwissen vertieft, sondern auch das Bewusstsein für die notwendige Ausdauer geschärft, die eine fünfstündige Abiturprüfung verlangt.
Bestens gerüstet und mit der nötigen Routine blickt die gesamte Schulfamilie nun auf die anstehenden Prüfungsfächer. Die Fachschaft Mathematik sowie die Kursleiter Michael Giglberger, Jörg Stadlinger und Georg Feicht gratulieren der Q13 bereits jetzt zu ihrem gezeigten Engagement und wünschen für das anstehende Abitur viel Erfolg, Konzentration und das Quäntchen Fortune!

