Lucienne Hermisson erreicht 3. Runde der Olympiade der Geowissenschaften in Potsdam

Insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler aus den 11./12. Klassen haben an der ersten Runde der diesjährigen Olympiade der Geowissenschaften teilgenommen – die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen: drei Schüler/innen (Raphael Dauer, Emilia Wolf und Magdalena Zillner) erzielten über 80% richtige Antworten, zwei weitere Schülerinnen sogar 87% bzw. 90%. Diese herausragende Leistungen in der 45minütige online-Klausur wurden mit Urkunden in Silber und Gold belohnt.

Die beiden Gold-Schülerinnen Lucienne Hermisson und Mara Sharify qualifizierten sich damit für die zweite Runde im Rahmen eines Präsenztages im Nawareum in Straubing. Hier absolvierten sie eine zweistündige Klausur mit anspruchsvollen Fragen aus den Bereichen Geologie, Klimawandel, Erdgeschichte und Umwelttechnologien. Anschließen stand ein gemeinsames Mittagessen und eine Museumsführung mit den anderen Wettbewerbsteilnehmenden an – eine tolle Erfahrung bei der sich die Comenianerinnen von ihrer besten Seite zeigten.

„Wirklich beeindruckend, was die Mädchen hier gezeigt haben, und wie professionell und sympathisch sie aufgetreten sind“, betont Iris Herman, die betreuende Lehrkraft. Doch die Reise sollte für eine der beiden damit noch nicht zu Ende sein – Lucienne überzeugte mit starken 88 Punkten (bei einem Durchschnittswert aller Teilnehmenden von 69) und gehörte damit sensationell zum Teilnehmerfeld der 3. Runde – eine zweitägige Veranstaltung am GeoForschungsZentrum (Helmholtz-Zentrum für Geoforschung) in Potsdam. Dort absolvierte sie eine zweiteilige Prüfung bestehend aus einer Gruppenpräsentation vor einer Jury und einer schriftlichen Finaltest. Daneben gab es aber Expertenvorträge, Austauschrunden mit Wissenschaftler/innen und Einblicke in die Forschungslabore – neben dem informellen Zusammensein mit den anderen Teilnehmenden aus ganz Deutschland. Die Ergebnisse stehen noch aus, aber es war definitiv eine wertvolle Erfahrung und die ganze Schule ist stolz auf die erfolgreichen Nachwuchs-Geografen.