Am ver­gan­ge­nen Mon­tag, 22.10.18 mach­ten sich 49 Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Come­ni­us-Gym­na­si­ums und des Gym­na­si­um Land­au auf den Weg nach Mün­chen zum Gas­teig. Zusam­men mit ihren Musik­leh­rern Max Deml, Her­bert Hut­te­rer (Come­ni­us) und Hed­wig Stein­hau­ser (Gym­na­si­um Land­au) besuch­ten sie das 1. Jugend­kon­zert der Münch­ner Phil­har­mo­ni­ker der Spiel­sai­son 2018/19.

Das Pro­gramm die­ses Kon­zerts umfass­te Wer­ke von Krzy­sz­tof Pen­der­ecki, Wolf­gang Ama­de­us Mozart und Igor Stra­win­sky und konn­te somit kaum kon­trast­rei­cher sein. Der Mode­ra­tor Mal­te Ako­na (bekannt von KiKa) mode­rier­te durch den Abend, stell­te die Kom­po­si­tio­nen vor und inter­view­te die musi­ka­li­schen Akteu­re des Abends wie den Diri­gen­ten Krzy­sz­tof Urbań­ski und den Solis­ten des Kla­ri­net­ten­kon­zerts László Kuti.

Wäh­rend das Werk „Thre­nos — Den Opfern von Hiro­shi­ma“ bei den Schü­lern sowohl wegen der Hin­ter­grund­ge­schich­te und der avant­gar­dis­ti­schen Spiel­tech­ni­ken Ein­druck hin­ter­ließ und auch pola­ri­sier­te, gefiel das Mozart’sche Kla­ri­net­ten­kon­zert wegen sei­ner anmu­ti­gen Klang­far­be und der Vir­tuo­si­tät des Solis­ten.

Nach der Pau­se füll­ten die Münch­ner Phil­har­mo­ni­ker in vol­ler Beset­zung mit Stra­win­skys „Le sac­re du prin­temps“ die Büh­ne im Gas­teig bis zum letz­ten Platz. Die­se Bal­lett-Musik (!) lös­te bei ihrer Urauf­füh­rung in Paris einen der größ­ten Skan­da­le der Musik­ge­schich­te aus. Die inten­si­ve Ener­gie die­ser Musik ver­glich Diri­gent Urbań­ski mit „Hea­vy Metal“. Die Zuhö­rer waren von der kon­trast­rei­chen und dyna­mi­schen Klang­fül­le des Orches­ters sehr beein­druckt.

Auf dem Nach­hau­se­weg waren sich Schü­ler und Leh­rer einig: wie schon in den Jah­ren zuvor wird es auch nach die­ser Fahrt eine Fort­set­zung die­ser Aus­flü­ge nach Mün­chen geben.

Die Come­nia­ner in Mün­chen.