Die Anti­ke wie­der leben­dig wer­den zu las­sen und Unter­richt im Frei­en zu haben moti­vier­te die Latein­schü­ler der 10. Jahr­gans­stu­fe früh­mor­gens nach Regens­burg an die Naab zu fah­ren. Dort erwar­te­te sie schon ein Legio­när, von dem sie viel über den har­ten Arbeits­all­tag der römi­schen Grenz­sol­da­ten erfuh­ren. Auch lag die „Regi­na“, ein schwimm­fä­hi­ger Nach­bau eines anti­ken Fluss­kriegs­schiffs – ein Pro­jekt des Lehr­stuhls für Alte Geschich­te der Uni­ver­si­tät Regens­burg –, bereit im klei­nen Hafen.

Die Rekru­ten bestie­gen das Schiff und setz­ten sich mit Span­nung auf ihre Holz­bän­ke, denn nun konn­te jeder aktiv dem Leben eines römi­schen Sol­da­ten nach­spü­ren. Erstau­nen rief bei den Jugend­li­chen nicht nur die Grö­ße des Kriegs­schif­fes aus, son­dern auch das Gewicht eines ein­zel­nen Ruders.

Nach einer kur­zen Ein­wei­sungs­pha­se brach­ten sie das Schiff in Bewe­gung und stell­ten schließ­lich mit Begeis­te­rung ihr Kön­nen und ihre Kraft als ech­te Römer in einem Wett­lauf unter Beweis.

Die Come­nia­ner auf dem römi­schen Schiff.