Päd­ago­gi­sche Pro­jek­te

in der Unter­stu­fe (Klas­sen 5–7)

Ziel unse­rer Pro­jek­te ist es, Schüler*innen zu hel­fen, dass sie gut in ihrer neu­en Schu­le ankom­men und kon­flikt­frei mit ihren Mitschüler*innen aus­kom­men. Dazu haben wir für jede Klas­se der Unter­stu­fe Pro­jek­te ent­wi­ckelt, die jeweils drei Modu­le umfas­sen. Sie wer­den mit den Schüler*innen in Dop­pel­stun­den durch­ge­führt und ent­hal­ten theo­re­ti­sche sowie prak­ti­sche Tei­le.

5. Klas­sen
“Pro-WIR”

Ankom­men an der neu­en Schu­le

Das ers­te Modul ist ein Teil der Ken­nen­lern­ta­ge zu Beginn der 5. Jahr­gans­stu­fe und soll den Schüler*innen Zeit geben, über sich und ihre Rol­le nach­zu­den­ken, ganz nach dem Mot­to: „Ich bin stark, denn ich kann eini­ges – wer­de gelobt – über­neh­me Ver­ant­wor­tung“.
Im zwei­ten Modul steht das Mit­ein­an­der in der (neu­en) Klas­se im Mit­tel­punkt: „Klas­sen­ge­mein­schaft – so schaf­fen wir das!“.
Im drit­ten Modul geht es dann um das The­ma „Aus­gren­zung? Nicht bei uns!“, wel­ches dann in der 6. Klas­sen wie­der unter dem Aspekt Mob­bing auf­ge­grif­fen wird.

Empa­thie im Umgang mit­ein­an­der

Die Schüler*innen ler­nen hier­bei im ers­ten Modul, die Gefüh­le ande­rer Men­schen rich­tig zu inter­pre­tie­ren und ange­mes­sen zu reagie­ren sowie eige­ne Gefüh­le kon­trol­liert aus­zu­drü­cken. Zudem sol­len sie die­se Empa­thiefä­hig­keit nut­zen, um ande­ren Men­schen in Not­si­tua­tio­nen auch tat­säch­lich hel­fen zu kön­nen. Dies­be­züg­lich wer­den die Schü­ler im zwei­ten Modul „Ich sehe was, was jeder sehen soll­te“ durch theo­re­ti­sche Infor­ma­tio­nen und prak­ti­sche Übun­gen im Bereich Zivil­cou­ra­ge geschult.

Der drit­te Teil unter dem Mot­to „Mob­ben stop­pen!“ beinhal­tet The­men wie

  • Mob­bing ≠ Ärgern
  • die Täter und ihre Mit­läu­fer
  • die Leid­tra­gen­den
  • Anti-Mob­bing-Stra­te­gien

6. Klas­sen

Empa­thie üben

​7. Klas­sen

„Bleib ‚ein­fach‘ cool!?“

Umgang mit Aggres­sio­nen

In den drei Modu­len die­ses Kon­zepts set­zen sich die Schüler*innen in Theo­rie und Pra­xis mit fol­gen­den Aspek­ten aus­ein­an­der:

  • Aggres­si­on: Ursa­chen und Gegen­steu­ern
  • Täter­ty­pen und Umgang mit ihnen
  • Grenz­ver­let­zun­gen erken­nen und öffent­lich machen
  • Zuschau­er­ver­hal­ten: eska­lie­rend und dees­ka­lie­rend
  • Zivil­cou­ra­ge und Ver­nunft