Details über die inter­na­tio­na­le Sicher­heits­po­li­tik zu ver­mit­teln, das war das Ziel des Online-Vor­trags, den Jugend­of­fi­zier Haupt­mann Klaus Schedlbau­er und Kapi­tän­leut­nant Anni­ka Salo­mo am 15. Febru­ar vor der Q12 des Come­ni­us-Gym­na­si­ums hiel­ten. Nach einer kur­zen Vor­stel­lungs­run­de erläu­ter­ten die bei­den zunächst, wel­che Auf­ga­ben die Bun­des­wehr hat: Dazu zäh­len unter ande­rem Kri­sen­be­wäl­ti­gung, Kon­flikt­ver­hü­tung und natür­lich Lan­des- oder Bünd­nis­ver­tei­di­gung. Sie erklär­ten auch, in wel­chen Fäl­len sie im Inland ein­ge­setzt wer­den kann. Dar­auf folg­te eine kur­ze Über­sicht dar­über, wo die Bun­des­wehr aktu­ell mit wie vie­len Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten welt­weit sta­tio­niert ist und auf wel­chen Mis­sio­nen sie sich jeweils befindet.
Anschlie­ßend wur­den der Auf­bau der Ver­ein­ten Natio­nen (UN) und des NATO- Ver­tei­di­gungs­bünd­nis­ses näher erläu­tert. Dabei war ein gro­ßes The­ma, wie mili­tä­ri­sche Inter­ven­tio­nen inner­halb die­ser Bünd­nis­se beschlos­sen wer­den und wel­che Pro­ble­me es dabei auch geben kann. Außer­dem erklär­te Schedlbau­er, dass auch die EU die gemein­sa­me Außen- und Sicher­heits­po­li­tik beein­flusst und daher über poten­zi­el­le mili­tä­ri­sche Inter­ven­tio­nen berät. Dann erläu­ter­te er genau­er, wel­che Schrit­te von der deut­schen Poli­tik unter­nom­men wer­den müs­sen, bevor Bun­des­wehr­sol­da­ten auf Ein­sät­ze geschickt wer­den dürfen.
Am Ende des Vor­trags hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit, den bei­den Refe­ren­ten Fra­gen zu stel­len. Gefragt wur­de bei­spiels­wei­se, ob die Bun­des­wehr wirk­lich so unter­fi­nan­ziert sei, wie in den Medi­en oft­mals kom­mu­ni­ziert wird. Des Wei­te­ren wur­den Fra­gen zu Sexis­mus in der Bun­des­wehr gestellt, ob und – wenn ja – wie häu­fig die­ser auf­tritt. Auf die­se Fra­ge ant­wor­te­te Frau Salo­mo, sie habe in der Bun­des­wehr nicht mehr und nicht weni­ger Sexis­mus als im All­tag erlebt, Sexis­mus sei aber etwas, das in der Bun­des­wehr scharf geahn­det werde.
Abschlie­ßend ist zu sagen, dass der Vor­trag sehr auf­schluss­reich und kurz­wei­lig war. Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Q12 konn­ten viel aus ers­ter Hand über die inter­na­tio­na­le Sicher­heits­po­li­tik ler­nen und ihr im Sozi­al­kun­de­un­ter­richt erwor­be­nes Wis­sen erweitern.

Leo­nie Wall­sta­be, Q12d