Seit vie­len Jah­ren umrah­men Schü­ler des Come­ni­us Ver­an­stal­tun­gen in der Regi­on Deg­gen­dorf mit musi­ka­li­schen Bei­trä­gen — sei es mit der Big­band, dem Kam­mer­chor oder auch in klei­ne­ren Besetzungen.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag, 27.5.2022 mach­ten sich die drei Musi­ke­rin­nen Hele­na Neu, Rebec­ca Neu und Johan­na Pis­tohl mit ihren Musik­leh­rern Max Deml und Her­bert Hut­te­rer nach Pas­sau auf. Am Nach­mit­tag fand im his­to­ri­schen Rat­haus­saal die offi­zi­el­le Ver­ab­schie­dung des lang­jäh­ri­gen Lei­ters des Staat­li­chen Bau­am­tes Pas­sau, Herrn Ltd. Bau­di­rek­tor Robert Wuf­ka und Ein­füh­rung des neu­en Lei­ters, Herrn Ltd. Bau­di­rek­tor Nor­bert Sterl, sowie der bei­den Bereichleiter
Kurt Stümpfl und Gerald Esche­rich statt. Da bereits die Ver­ab­schie­dung des Amts­vor­gän­gers vor eini­gen Jah­ren von Musi­kern des Come­ni­us umrahmt wur­de, kam die Bau­be­hör­de auch die­ses Mal wie­der auf unse­re Schu­le zu.

Die drei Musi­ke­rin­nen boten den gela­de­nen Gäs­ten — unter ihnen Staats­mi­nis­ter Chris­ti­an Bern­rei­ter, Regie­rungs­prä­si­dent Rai­ner Hasel­beck und Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Dup­per — ein glei­cher­ma­ßen anspruchs­vol­les und anspre­chen­des Programm.

Die bei­den Schwes­tern Hele­na und Rebec­ca Neu eröff­ne­ten im Duett Vio­li­ne und Kla­vier mit dem klang­vol­len Stück “De mon pays” (Aus mei­nem Land”) von Bedřich Sme­ta­na (auf dem Bild oben). Nicht im Jazz-Sound son­dern mit roman­ti­schen Kom­po­si­tio­nen prä­sen­tier­te sich Johan­na Pis­tohl am Alt­sa­xo­phon. Mit der “Roman­ze” von Carl Baer­mann setz­te sie ein ruhi­ges, gefühl­vol­les Inter­mez­zo mit Musik­leh­rer Her­bert Hut­te­rer am Kla­vier. Auf­hor­chen ließ Rebec­ca Neu, als sie als Solis­tin auf der Vio­li­ne mit der tech­nisch anspruchs­vol­len “Alle­man­de” aus der Solo­par­ti­ta d‑Moll von Johann Sebas­ti­an Bach den gro­ßen Rat­haus­saal aus­füll­te. Den Abschluss setz­te Johan­na Pis­tohl mit der leben­di­gen Kom­po­si­ti­on “Peti­te Suite ex Saxe” von André-Jean Dervaux mit Her­bert Hut­te­rer am Klavier.