Auch in die­sem Jahr konn­te eine Grup­pe Mäd­chen den Girls´ Day dazu nut­zen, sich über „typi­sche Män­ner­stu­di­en­gän­ge“ an der THD zu infor­mie­ren. Schon bei der Begrü­ßung wur­de den Mäd­chen deut­lich gemacht, dass sich immer noch lei­der zu weni­ge Frau­en in die MINT-Beru­fe, also Beru­fe in den Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik, wagen wür­den. Und das, obwohl Frau­en nach­weis­lich über vie­le Eigen­schaf­ten ver­fü­gen, die auch in die­sen Beru­fen von Vor­teil sind. Bei­spiels­wei­se zeich­nen sie sich durch eine hohe Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Koope­ra­ti­ons­kom­pe­tenz, Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent und Ziel­stre­big­keit aus, was sich nicht zuletzt in guten Schul­ab­schlüs­sen nie­der­schlägt. Tan­ja Zell­ner, die an der THD für die MINT-För­de­rung zustän­dig ist, ermu­tig­te die Mäd­chen daher, über den eige­nen Schat­ten zu sprin­gen – weg von alten Rol­len­bil­dern.

In Klein­grup­pen gin­gen die Mäd­chen anschlie­ßend zu Work­shops der ver­schie­de­nen Fakul­tä­ten, wo sie nicht nur Infor­ma­tio­nen zu ver­schie­de­nen Stu­di­en­gän­gen erhiel­ten. Hier durf­ten sie selbst aktiv wer­den. So wur­de bei­spiels­wei­se ein Kep­ler-Tele­skop (im Fach­be­reich Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen) oder ein Zau­ber­licht (im Fach­be­reich Maschi­nen­bau und Mecha­tro­nik) gebaut, das man natür­lich mit­neh­men durf­te. Beson­ders gut gefiel den Mäd­chen auch die Auf­nah­me einer Syn­chron­stim­me für einen ani­mier­ten Film.

Nach dem Erhalt ihrer Teil­nah­me­zer­ti­fi­ka­te waren sich alle Schü­le­rin­nen des Come­ni­us-Gym­na­si­ums einig, dass sich der Vor­mit­tag an der THD gelohnt hat und sie die­se Ver­an­stal­tung zu hun­dert Pro­zent ande­ren Schü­le­rin­nen im nächs­ten Jahr emp­feh­len wür­den.

Come­nia­ne­rin­nen beim Girls´ Day an der THD.