Anläss­lich des Welt­tags des Buches 2019 besuch­ten die 5. Klas­sen des Come­ni­us-Gym­na­si­ums zusam­men mit ihren Deutsch­lehr­kräf­ten Susan­ne Siko­ra, Susan­ne Bai­er, Bian­ca Schil­ler und Bir­git Englmei­er an zwei Tagen die Buch­hand­lung Pus­tet in der Deg­gen­dor­fer Pfleg­gas­se, wo sie sich einen Kurz­ro­man abho­len durf­ten, wel­chen der Autor THi­LO spe­zi­ell für die­sen beson­de­ren Tag geschrie­ben hat.

Die Klas­se 5b mach­te sich als ers­te Grup­pe auf den Weg in die Innen­stadt und wur­de von Geschäfts­füh­re­rin Kat­in­ka Bor­chert freund­lich begrüßt. Zuerst dis­ku­tier­te sie mit den Kin­dern über deren Lese­er­fah­run­gen und die Vor­stel­lung dar­über, wie der Weg von der Idee zum fer­ti­gen Buch ver­läuft. Inter­es­sant war in die­sem Zusam­men­hang, dass ein Autor unge­fähr 10% am eigent­li­chen Buch­preis ver­dient. Dass sich auf den bei­den jähr­li­chen Buch­mes­sen in Leip­zig und Frank­furt Lite­ra­tur­spio­ne her­um­trei­ben, die Jagd auf die bes­ten Geschich­ten und Ideen machen und dort ihre Geschäf­te abwi­ckeln, sorg­te für all­ge­mei­ne Über­ra­schung.

Die Auf­merk­sam­keit der Klas­se war außer­dem beson­ders groß, als es um die meist­ver­kauf­ten Kin­der- und Jugend­bü­cher ging. Auf Platz eins lan­de­ten mit über 500 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Exem­pla­ren die „Har­ry-Pot­ter-Bän­de“ von J.K. Row­ling. Tom Gates Comic-Roman „Gregs Tage­buch“ wur­de über 26 Mil­lio­nen Mal ver­kauft und in 45 Spra­chen über­setzt.

Neben der Bibel, die welt­weit in 2000 Spra­chen über­setzt wor­den ist, erreich­te der Kin­der­buch­klas­si­ker „Pip­pi Lang­strumpf“ von Astrid Lind­gren eine Über­set­zung in über 70 Spra­chen.

Wei­ter­hin erfuh­ren die Kin­der auch noch, dass die „Teu­fels­bi­bel“, neben einem Bild­band von Bhu­tan und einem Kata­log eines Auto­mo­bil­her­stel­lers im For­mat 3,40m x 3,20mdas größ­te von Hand geschrie­be­ne Buch ist. Erstaunt betrach­te­ten die Come­nia­ner das kleins­te Buch mit den Maßen 2,2mmx 2,4mm, für das man eine Pin­zet­te zum Umblät­tern benö­tigt. Das dicks­te Buch stell­te die Buch­händ­le­rin mit 35 cmDi­cke vor und das schwers­te Buch ver­glich sie mit dem Gewicht von unge­fähr fünf Kin­dern.

Am Ende zeig­te sich Frau Bor­chert sicht­lich beein­druckt von den Lese­er­fah­run­gen und dem Wis­sen der Klas­se, die sogar dar­über Bescheid wuss­te, dass Johan­nes Guten­berg den Buch­druck erfun­den hat­te und die ISBN neben dem Alpha­bet eines der wich­tigs­ten Werk­zeu­ge für eine gut sor­tier­te Buch­hand­lung dar­stellt.

Am Schluss durf­te jedes Kind sei­nen Buch-Gut­schein von der Stif­tung Lesen ein­lö­sen und sich die Geschich­te „Der gehei­me Kon­ti­nent“ von THi­LO mit­neh­men.

Die Come­nia­ner bei Bücher Pus­tet.