Eine Zeit­rei­se durch die Geschich­te der Stadt Deg­gen­dorf unter­nahm die Klas­se 7a des Come­ni­us-Gym­na­si­ums zusam­men mit ihrer Geschichts­leh­re­rin Andrea Zell­ner.

Die muse­ums­päd­ago­gi­sche Füh­rung Sied­ler, Non­nen, Bür­ger beschäf­tigt sich dabei mit dem Deg­gen­dor­fer Raum nach der römi­schen Zeit bis zur mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­ge­schich­te, wobei mit der Props­tei und Deg­gen­dorf als Markt- und Han­dels­platz im Mit­tel­al­ter ein Schwer­punkt gesetzt wur­de. Hier fas­zi­nier­te die Schü­ler vor allem die rea­li­täts­na­he Schil­de­rung des Markt­trei­bens, das sie anhand eines fik­ti­ven Brie­fes, der sehr leben­dig durch den Muse­ums­füh­rer vor­ge­tra­gen wur­de, ver­fol­gen konn­ten. Des Wei­te­ren wur­den den Schü­lern auch zahl­rei­che Fun­de der Stadt­ar­chäo­lo­gie und hier­bei ins­be­son­de­re das Tym­panon­re­li­ef aus der Mit­te des 13. Jahr­hun­derts aus dem Besitz der Kir­chen­stif­tung Mariä Him­mel­fahrt genau­er erläu­tert. Das High­light des Muse­ums­be­su­ches aber war sicher­lich das Hin­ein­schlüp­fen in die his­to­ri­schen Gewän­der einer ade­li­gen Stifts­da­me, eines tap­fe­ren Rit­ters, eines bezau­bern­den Burg­fräu­leins und des ehren­wer­ten Käm­me­rers.

Heri­bert Aich­ner begeis­ter­te die Schü­le­rIn­nen.