Sonne, Geschichte, griechische Lebensart und jede Menge gemeinsamer Erlebnisse: Die Studienfahrt der Q13 des Comenius-Gymnasiums nach Athen bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Geschichte und Freizeit. Bei sommerlichen Temperaturen erkundeten die jungen Erwachsenen mit den begleitenden Lehrkräften Eva Maier, Florian Gleißner, Christian Knödl und Nicole Dressler die griechische Hauptstadt und ihre Umgebung – und konnte dabei viele neue Eindrücke sammeln.

Nach der Ankunft stand zunächst das Kennenlernen der Stadt auf dem Programm. Bei einem ersten Stadtrundgang verschafften sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick und bekamen ein Gefühl für die besondere Atmosphäre Athens: quirliges Treiben in den Straßen, historische Bauwerke direkt neben modernen Stadtvierteln und überall die Spuren einer jahrtausendealten Geschichte. Beim gemeinsamen Abendessen in einer Taverne konnten schließlich die ersten Eindrücke bei griechischen Spezialitäten ausgetauscht werden.

Der Dienstag gehörte ganz der Antike. Beim Besuch der Akropolis wurde Geschichte unmittelbar erlebbar. Der Aufstieg wurde mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt und natürlich mit dem berühmten Parthenon belohnt. Im Akropolis-Museum konnten anschließend zahlreiche Originalfunde und Skulpturen aus der antiken Stadt bewundert werden.

Am Mittwoch hieß es dann: Athen erleben! Bei einer Stadtführung durch Monastiraki, Plaka und weitere zentrale Viertel lernten die Jugendlichen unterschiedliche Seiten der griechischen Hauptstadt kennen.

Ein besonderer Programmpunkt war dabei der Besuch der Agora, des zentralen Marktplatzes des antiken Athens. Hier spielte sich nicht nur ein großer Teil des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens ab – die Agora war auch ein wichtiger Ort für die Entwicklung der Demokratie. Auf diesem geschichtsträchtigen Gelände wurde deutlich, wie eng Politik, Gesellschaft und Alltag im antiken Athen miteinander verbunden waren. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei einen Ort kennenlernen, an dem vor rund 2.500 Jahren politische Entscheidungen diskutiert wurden und an dem wichtige Grundlagen der demokratischen Staatsform entstanden. Damit wurde die Agora gewissermaßen zu einem anschaulichen Ausgangspunkt für die Idee der Demokratie, die bis heute unser politisches Denken prägt.

Besonders die engen Gassen und kleinen Geschäfte des Plaka-Viertels luden anschließend dazu ein, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, griechische Spezialitäten zu probieren oder das ein oder andere Souvenir zu erstehen.

Am Abend wartete noch ein besonderer Höhepunkt: Vom Philopappos-Hügel aus genoss die Gruppe den Sonnenuntergang über Athen. Ein Moment, der sicherlich vielen in Erinnerung bleiben wird.

Ein weiteres Highlight der Fahrt war der Ausflug am Donnerstag zu den archäologischen Stätten von Mykene und Epidauros. In Mykene tauchten die Schülerinnen und Schüler noch tiefer in die frühe griechische Geschichte ein, während das antike Theater von Epidauros mit seiner beeindruckenden Architektur und Akustik begeisterte. Nach den kulturellen Eindrücken blieb in Nafplio Zeit zum Entspannen und gemeinsamen Erkunden.

Bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat ging, durfte natürlich auch ein wenig Erholung nicht fehlen: Ein Besuch am Strand von Vouliagmeni bot die Gelegenheit, die griechische Sonne noch einmal zu genießen, ins Meer zu gehen und die gemeinsame Zeit entspannt ausklingen zu lassen.

Neben den vielen kulturellen und historischen Eindrücken war es vor allem das Miteinander, das die Studienfahrt besonders machte. Ob beim gemeinsamen Essen, während der Ausflüge, beim Erkunden der Stadt oder beim gemütlichen  Beisammensein am Abend – die gute Stimmung in der Gruppe war während der gesamten Fahrt spürbar. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die gemeinsame Zeit nicht nur, um Athen kennenzulernen, sondern auch, um als Jahrgang noch einmal besondere Erinnerungen miteinander zu sammeln.

So kehrte die Q13 mit vielen neuen Eindrücken, unzähligen Fotos und vor allem mit schönen gemeinsamen Erinnerungen nach Hause zurück. Eine Studienfahrt, die Antike und Gegenwart, Lernen und Freizeit sowie Kultur und Gemeinschaft auf wunderbare Weise miteinander verbunden hat – und die bei den Schülerinnen und Schülern rundum gut ankam.

Nicole Dressler