Groß war die Vor­freu­de auf das Ski­la­ger bei den Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 8. Klas­sen, hat­ten sie doch im Vor­jahr wegen Schnee­man­gels auf die vor­be­rei­ten­den Ski­ta­ge ver­zich­ten müs­sen. So kam es also, dass sich erst­mals auch eine gro­ße Grup­pe Anfän­ger auf den Weg nach Öster­reich mach­te. Als ers­te Team­auf­ga­be muss­te nach der Ankunft in Klein­arl der Bus zügig aus­ge­räumt wer­den. Kein Pro­blem – alle Jun­gen stell­ten sich als Schlan­ge neben­ein­an­der, und so wur­de ein Gepäck­stück nach dem ande­ren zum Haus wei­ter­ge­reicht. Genau­so mach­ten es die Mäd­chen mit den Ski­aus­rüs­tun­gen. Nach dem ers­ten Mit­tag­essen ging es sodann auf die Pis­ten. Wäh­rend die Anfän­ger die ers­ten Gleit­ver­su­che auf den Ski­ern unter­nah­men fuh­ren die Fort­ge­schrit­te­nen alle­samt mit den Ses­sel­bah­nen hoch auf den Mooskopf in 1980 m Höhe. Dort fan­den sie bes­te Pis­ten­be­din­gun­gen vor und dazu schien die Son­ne fast die gan­ze Woche lang. Nur beim Abschluss­ren­nen am letz­ten Nach­mit­tag ließ sie sich nicht bli­cken und schick­te statt­des­sen dicke Schnee­flo­cken. Abends hat­ten die Leh­rer um Ski­kurs­lei­ter Flo­ri­an Gleiß­ner aller­hand Pro­gramm­punk­te zur Unter­hal­tung vor­be­rei­tet. So gab es eine Ein­füh­rung in die Lawi­nen­kun­de, eine Fackel­wan­de­rung, einen Spie­le­abend mit kniff­li­gen Team­auf­ga­ben, den sagen­um­wo­be­nen Din­ner­abend mit anschlie­ßen­dem Tanz und einen Abschluss­abend, an dem jedes Zim­mer ein Gedicht vor­tra­gen muss­te. So man­ches Erleb­nis aus der ver­gan­ge­nen Woche wur­de hier­bei „ver­dich­tet“. Da es auch an der Ver­pfle­gung durch Gast­wirt Mat­thi­as A… nichts zu meckern gab, trenn­ten sich alle mit schwe­rem Her­zen vom Jugend­gäs­te­haus Peil­stein­hof und den Kleinar­ler Pis­ten. Nicht nur die Ski­tech­nik konn­ten vie­le Acht­kläss­ler ver­bes­sern auch die Erkennt­nis (aus dem Gedicht von Zimmer12) …“denn Gemein­schaft und Zusam­men­halt sind das Wich­tigs­te im Leben“ nah­men sie mit zurück nach Deg­gen­dorf.

Text von: M. Hof­bau­er

Auf dem Mos­s­kopf…