Lernen, das verbindet

Die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig Begabtenförderung am Comenius-Gymnasium gelebt wird. Zwei besondere Veranstaltungen – die Dreiländerkooperation Bayern–Hessen–Sachsen und der „Bunte Abend“ der B-Klassen – machten deutlich, dass unsere Schülerinnen und Schüler weit mehr lernen als Unterrichtsinhalte. Sie übernehmen Verantwortung, arbeiten im Team, forschen, entwickeln kreative Ideen und wachsen an neuen Herausforderungen.

Sport kennt keine Grenzen

Im Juni durfte das Comenius-Gymnasium die diesjährige Begegnung der Dreiländerkooperation mit dem Wilhelmsgymnasium Kassel und dem Lessing-Gymnasium Hoyerswerda ausrichten. Zwölf Gäste verbrachten gemeinsam mit zwölf Schülerinnen und Schülern unserer Schule drei abwechslungsreiche Tage in Deggendorf.

Nach einer von unseren Schülerinnen und Schülern organisierten Stadtrallye stand vor allem der Sport im Mittelpunkt. Beim Beachvolleyball, Klettern, Bouldern, bei Bewegungskünsten und beim Footballtraining mit den Plattling Black Hawks wurde schnell deutlich, dass Teamgeist und gegenseitige Unterstützung keine Ländergrenzen kennen. Viele neue Freundschaften entstanden, und auch unsere Lehrkräfte nutzten die Begegnung für den fachlichen Austausch. So waren sich die beiden Organisatorinnen Stephanie Oppolzer und Susanne Sikora am Ende einig: „Junge Sportler lernen voneinander und erleben, dass gemeinsamer Sport weit mehr bedeutet als Leistung – er schafft Verbindung, Vertrauen und öffnet neue Perspektiven.“

Bühne frei für große Ideen

Nur wenige Tage später öffnete der traditionelle „Bunte Abend“ seine Türen. Rund 120 Schülerinnen und Schüler präsentierten die Ergebnisse monatelanger Projektarbeit und verwandelten das Schulhaus in eine lebendige Ideenwerkstatt.

Schon in der Pausenhalle warteten spannende Entdeckungen auf die Besucherinnen und Besucher: ein selbst gebrautes Bier, eine eigene Parfümkollektion, ein selbst entwickelter Windkanal oder ein Wissenschaftsjournal zum Thema Zukunftsenergien. In den angrenzenden Klassenzimmern stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte mit großer Fachkenntnis und beeindruckender Begeisterung vor. Besonders erfreulich war zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit bereits die jüngeren Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit erklärten und Fragen beantworteten.

Für eine angenehme Atmosphäre sorgten auch die 10. Klasse mit ihrer Bewirtung und die 11. Klasse mit den Plakaten zum Wissenschaftsjahr. Überall entstanden interessante Gespräche zwischen Eltern, Gästen, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern.

Talente fördern heißt Zukunft gestalten

Beide Veranstaltungen zeigen, was unsere Begabtenförderung auszeichnet: Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln – sei es im Sport, in den Naturwissenschaften, in kreativen Projekten oder im sozialen Miteinander.

Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement diese besonderen Veranstaltungen möglich gemacht haben. Gemeinsam machen sie das Comenius-Gymnasium zu einem Ort, an dem Talente wachsen dürfen und Gemeinschaft gelebt wird.